Logopädische Therapie nach einer Erkrankung an COVID-19
  1. Therapie bei Schluckbeschwerden                                             Zeigen sich nach einer überstandenen Erkrankung an   COVID-19 Probleme beim Schlucken, ist eine logopädische Therapie dringend notwendig. Ziel ist es, dass der Patient seine Fähigkeit zur normalen Nahrungsaufnahme weitestgehend wiedererlangt und dadurch wieder aktiv am Leben und in der Gesellschaft teilhaben kann. Die Gefahr des Verschluckens (Aspirationsrisiko) soll dabei so gering wie möglich sein. 
  2. Verbesserung möglicher Stimmveränderungen                       Neben dem Risiko der Entwicklung einer Schluckstörung können durch die künstliche Beatmung auch die Stimmbänder gereizt oder gar beschädigt werden. Dies kann zu Schwierigkeiten bei der Atmung, des Sprechens oder des Singens führen. Betroffene Personen klagen über Kurzatmigkeit und Sprechanstrengung sowie Stimmversagen oder eine Veränderung des Stimmklangs. Die eigene Stimme wird beispielsweise rau oder heiser wahrgenommen.
  3. Weitere Langzeitfolgen von COVID-19 (Long-COVID)                          Als Langzeitfolgen bei milderen Verläufen von COVID-19 konnten bislang u.a. Merkstörungen, Gedächtnisprobleme, Wortfindungsstörungen, Fatigue 
In den nächsten Jahren werden durch die Forschung deutlich mehr Erkenntnisse über das Virus und seine Langzeitfolgen gesammelt werden können. Bislang zeigt sich jedoch, dass ein interdisziplinäres Vorgehen die Genesung und Rehabilitation nach einer Erkrankung an COVID-19 maßgeblich unterstützen kann. Aufgrund ihrer therapeutischen Kompetenzen in den Bereichen der Schluck-, Atem- und Stimmtherapie sind Logopäden ein wichtiger Bestandteil des interdisziplinären Teams und unterstützen betroffene Personen bei der Rückkehr ins Leben.

Adresse

Logopädische Praxis „MundSchatz“

Nadja König

Bahnhofstr. 20

96524 Föritztal OT Neuhaus-Schierschnitz

 

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